Warum gFAB?
————————————————————–
Mit der Qualifizierung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) erwerben Sie einen bundesweit staatlich anerkannten Fortbildungsabschluss.
Darüber hinaus erhalten Sie mit dem Bestehen der Prüfung die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes.
Die gFAB ist dem Niveau 5 des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zugeordnet. Nach dem Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg §58(2) berechtigt Sie die erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur gFAB in Verbindung mit einem schriftlichen Nachweis über ein Beratungsgespräch an einer Hochschu-le zu einem Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen (Hochschulzugangsberech-tigung).

Als Mitarbeiter_in mit einem handwerklichen Berufsabschluss, einem Heilberuf, einem Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen oder einem einschlägigen Hochschulstudium begleiten, schulen und assistieren Sie Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung. Sie qualifizieren Menschen mit Behinderung und bahnen Übergänge auf den allgemeinen
Arbeitsmarkt an. Sie ermöglichen Menschen mit Behinderung durch personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen Teilhabe am Arbeitsleben. Teilhabeorte können insbesondere die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und andere Bereiche der Arbeits- und Berufsförderung mit inhaltlich vergleichbarem Leistungsspektrum sein.

Durch die Qualifizierung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung und Ihrem handwerklichen, heil- oder gesundheitsberuflichen Wissen sind Sie in der Lage, qualitativ hochwertige und differenzierte Arbeitsangebote in der WfbM und in anderen Bereichen der Arbeits- und Berufsförderung vorzubereiten.

 

Grundlagen der gFAB
————————————————————–
Die Qualifizierung zur „Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ (gFAB) richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum staatlich anerkannten Fortbildungsabschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ vom 13. Dezember 2016. Der Lehrgang entspricht den Anforderungen zur Erlangung der sonderpädagogischen Zusatzqualifikation nach § 9 Abs. 3 Satz 2 der Werkstättenverordnung.

 

Das Curriculum
————————————————————–
Auf der Grundlage der „Lehrgangsempfehlungen“ des Bundesinstituts für Berufsbildung Bonn und den langjährigen Erfahrungen in der konzeptionellen Ausgestaltung der Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation des Landesver-bandes der Lebenshilfe, wurde die Lehrgangs-konzeption unter Beteiligung von erfahrenen Fachleuten, Einrichtungsleiter_innen, Praktiker_innen aus der Werkstatt für behinderte Menschen, Mentor_innen, Dozent_innen aus dem Dozentenkreis der gFAB entwickelt.

Die Weiterentwicklung und Evaluation der Lerninhalte und die Überprüfung des Praxistransfers gehören zu den Qualitätsstandards dieser Ausbildung.

 

Bitte beachten Sie, dass die Qualifizierung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung über eigene Teilnahmebedingungen und einen eigenen Anmeldebogen verfügt.
Auskunft und Beratung erhalten Sie bei Frau Vera Holstein, unter: 0711-25589 40 oder per E-Mail: vera.holstein@lebenshilfe-bw.de

 

► weiter zu 1. Ziele