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302 – Die WfbM für zukünftige Herausforderungen strategisch ausrichten

14 Juli

 


Die Arbeitswelt verändert sich. Das zeigt sich in Themen wie Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung, Informationstransparenz, technische Assistenz und dezentrale Entscheidungen.
Nur wer sich diesen Veränderungen, die unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ zusammengefasst werden, stellt, wird nachhaltig am Markt bestehen können. Dies gilt sowohl für Industrieunternehmen als auch für Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die als Dienstleister für die Industrie tätig sind, da diese Veränderungen nicht vor der WfbM haltmachen.

 

Das Bundesteilhabegesetz zeigt klar einen Paradigmenwechsel auf von einem Fürsorgesystem (für den Menschen mit Behinderung wird alles gemacht) zu einem zeitgemäßen Teilhaberecht (der Mensch mit Behinderung bestimmt selbst, was er braucht und möchte).
Der Mensch mit Behinderung ist als selbstbestimmender Nachfrager der Dienstleistung „Teilhabe am Arbeitsleben“ Kunde der WfbM. Um diesen Kunden für sich zu gewinnen, steht die WfbM zukünftig im starken Wettbewerb mit anderen Anbietern und den Angeboten anderer WfbM.

 

Eine Herausforderung für die WfbM ist es, ihre Dienstleistungen so den Veränderungen anzupassen bzw. neue Dienstleistungsangebote zu schaffen, dass diese für die Zielkunden „Menschen mit Behinderung/Leistungsträger“ und „Industrie“ attraktiv bleiben.

 

Um in dem sich verändernden Wettbewerbsumfeld bestehen zu können, muss/müssen die Außen- bzw. Marktorientierung gestärkt, die Kernkompetenzen der Werkstatt herausgearbeitet, der Kundennutzen in den Fokus gestellt und die Vermarktung offensiv und aktiv betrieben werden.

 

In diesem Seminar werden den Teilnehmer*innen – ausgehend von neuen Trends und Entwicklungen – Möglichkeiten und Handlungsspielräume für die zukünftige Erreichung der Werkstattziele aufgezeigt. Dazu werden durch inhaltlichen Input, Einzel- und Gruppenarbeiten den Teilnehmer*innen diverse Handlungsgrundlagen und Werkzeuge mit an die Hand gegeben:

 

  • Positionsbestimmung: Analyse der Wettbewerber und des Marktumfeldes der Werkstatt
  • Strategische Basisentscheidung: Positionierung der Werkstatt und deren Dienstleistungen in einem sich verändernden Markt
  • Aktive Vermarktung von Dienstleistungen: Die 7 P des Dienstleistungsmarketings
  • Strategieumsetzung: Strategien konkretisieren und in die Praxis überführen
  • Controlling: Transparenz über das Erreichen von Zielen und die Wirksamkeit von Maßnahmen herstellen


Zielgruppe

Führungs- und Fachkräfte aus Werkstätten für behinderte Menschen


Leitung
Michael Kattwinkel, Diplom-Kaufmann,
Unternehmensberater


Teilnahmegebühren
€ 225,00 (inkl. Tagesverpflegung)

 

 

Details

Datum:
14 Juli
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Geschäftsstelle des Landesverbandes Baden-Württemberg der Lebenshilfe
Neckarstraße 155a
Stuttgart, 70190 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
0711 - 25589-0
Website:
http://www.lebenshilfe-bw.de/
Anmeldung zur Fortbildung
Nur bei mehrteiligen Fortbildungsreihen angeben!
Hinweis: Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie ein besonderes Interesse an der vollständigen Barrierefreiheit der Veranstaltung haben.